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Zahnärztin, Kieferorthopädie | Dr. med. dent. Anette Ortenburger

Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Dr. med. dent. Anette Ortenburger

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Fragen, die uns oft gestellt werden, wenn es um Kieferorthopädie bei Kindern geht.

Wir bemühen uns Ihnen unsere Arbeit so verständlich wie möglich zu machen, deswegen haben wir hier einige Fragen, die sich Eltern stellen, beantwortet. Sollten dennoch Fragen offen sein, rufen Sie uns an, wir kümmern uns gerne individuell um Ihre Fragen.

In welchem Alter sollte mein Kind beim Kieferorthopäden vorgestellt werden?

Eine Vorstellung beim Kieferorthopäden ist grundsätzlich in jedem Alter ratsam, wenn Eltern, Zahnarzt oder Kinderarzt Auffälligkeiten der Zahn- oder Kieferstellung bemerken. Einige Fehlstellungen sollten schon sehr früh im Alter von drei bis sechs Jahren behandelt werden. In der Regel findet die kieferorthopädische Behandlung zwischen 10 und 13 Jahren statt. Wir empfehlen daher eine Vorstellung beim Kieferorthopäden spätestens mit zehn Jahren bzw. wenn Eltern, Zahnarzt oder Kinderarzt Unregelmäßigkeiten im Zahnwechsel bzw. in der Zahnstellung festgestellt haben.

Welche Fehlstellungen können kieferorthopädisch behandelt werden?

Engstand

Wenn Zähne im Verhältnis zum Kiefer zu groß sind, kann es zu einer verschachtelten Stellung der Zähne kommen. Manchmal werden neue Zähne dann daran gehindert, sich an den Platz zu stellen, an dem sie eigentlich stehen sollten. Bei ausgeprägten Engständen können der Kieferknochen und das Zahnfleisch in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine einwandfreie Mundhygiene ist den Kindern nicht möglich, Karies könnte entstehen.

Vergrößerte Stufe

Sie ist ein Anzeichen für eine Fehllage des oberen und unteren Kiefers zueinander, zum Beispiel eines zurückliegenden Unterkiefers oder eines zu weit vorstehenden Oberkiefers. Eine vergrößerte Stufe macht ein harmonisches Zusammenbeißen der Seitenzähne des Ober- und Unterkiefers unmöglich. Schäden am Zahnhalteapparat durch Überlastung und spätere Kiefergelenkprobleme können die Folge sein.

Tiefer Biss

Ein tiefer Biss liegt vor, wenn die oberen Frontzähne zu stark überlappen. In besonders ausgepägten Fällen beißen die unteren Frontzähne in den Gaumen hinter den Oberkieferfrontzähnen. Dies kann zu Knochenabbau und Zahnfleischentzündungen führen und schmerzhaft sein. Ein tiefer Biss kann außerdem zu einer verstärkten Abnutzung der Frontzähne beitragen und eine Fehllage des Unterkiefers hervorrufen.

Offener Biss

Beim offenen Biss überlappen oder berühren sich die Frontzähne nicht, wenn der Patient zubeißt. Der offene Biss führt zu Schwierigkeiten beim Kauen, Abbeißen und Sprechen. Die Zungentätigkeit wird gestört.

Zahnlücken

Wenn Zähne fehlen oder relativ zu klein sind, kommt es zur Lückenbildung zwischen den Zähnen. Zahnlücken in der Front sind ästhetisch störend. Im Seitenzahnbereich kann es zu Zahnkippungen in die Lücken kommen.

Kreuzbiss

Beim Kreuzbiss stehen die oberen Seitenzähne auf einer oder beiden Seiten im Verhältnis zu den unteren Zähnen zu weit innen. Kreuzbisse sollten früh, auch schon im Milchegebiss, korrigiert werden. Es können sonst dauerhafte Verformungen der Kiefer entstehen. Der obere Kiefer wird hierbei immer im Wachstum behindert. Das Kiefergelenk wird überlastet.

Was passiert beim ersten Termin?

Der erste Termin ist ein Untersuchungs- und Beratungstermin. Zähne und Kiefer werden angeschaut und der Patient wird darüber aufgeklärt, ob und wann eine Behandlung notwendig und sinnvoll ist. Wenn eine Behandlung gewünscht wird, werden kieferorthopädische Planungsunterlagen (Fotos, Röntgenbilder, Gipsabdrücke von den Zähnen) erstellt und bis zum zweiten Termin ausgewertet.

Wie lange dauert eine normale kieferorthopädische Behandlung?

Sie sollten von einer ca. vierjährigen Behandlung ausgehen. In der Regel dauert der aktive Teil der Behandlung zwei bis drei Jahre. Anschließend sollte das Ergebnis mindestens ein Jahr und darüber hinaus intensiv stabilisiert werden, um Verschlechterungen vorzubeugen.

Müssen in manchen Fällen bleibende Zähne gezogen werden?

Wenn die Zähne zu groß für den Kiefer sind und alle Möglichkeiten Platz zu beschaffen nicht ausreichen, um die Zähne gerade im Kiefer aufzustellen, müssen Zähne gezogen werden. Dies kann der Kieferorthopäde nach genauer Vermessung des Gipsmodells der Zähne und Auswertung der Röntgenbilder beurteilen.

Die Notwendigkeit Zähne zu ziehen ist zum Glück immer seltener der Fall.

Was geschieht später mit den Weisheitszähnen?

Bevor wir die Abschlussbesprechung machen, erstellen wir ein aktuelles Röntgenbild zur Beurteilung der Weisheitszähne. Nach der Auswertung dieses Röntgenbildes und nach Überprüfung im Munde Ihres Kindes legen wir uns fest, ob wir die Weisheitszähne unter Klammerkontrolle durchbrechen lassen oder ob die Weisheitszähne besser entfernt werden sollen.

Wir oft muss mein Kind zur Praxis Dr. med. dent Anette Ortenburger kommen?

Nach dem Einsetzen der Behandlungsgeräte muss Ihr Kind alle vier bis sechs Wochen zur Kontrolle zu uns kommen. Ist die aktive Behandlung beendet, so kommt Ihr Kind alle zwölf Wochen zur intensiven Retentionskontrolle in unsere Praxis bis wir die Abschlussbesprechung machen.

Wird mein Kind am Anfang oder während der Behandlung starke Schmerzen haben?

Meistens drücken herausnehmbare und festsitzende Zahnspangen, nachdem der Kieferorthopäde sie angepasst hat. Dieser Druck ist individuell unterschiedlich, einige Patienten empfinden ihn als schmerzhaft, andere Patienten bemerken ihn gar nicht. Der Druck und das Lockerwerden der bewegten Zähne sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Unser größtes Ziel ist mit möglichst kleinen Kräften zu arbeiten und somit Ihrem Kind Schmerzen zu ersparen. Dies ist dank neuester Technik möglich.

Auf was muss während der kieferorthopädischen Behandlung besonders geachtet werden?

Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen ist während der kieferorthopädischen Behandlung sehr wichtig. Bei festsitzenden Klammern dauert das Zähneputzen gerade am Anfang etwas länger, da man um die Klammer herum putzen und die festsitzende Klammer perfekt sauber halten muss. Herausnehmbare Klammern müssen regelmäßig getragen werden. Bei festsitzenden Klammern muss Ihr Kind manchmal Gummizüge tragen, die zwischen der oberen und unteren Zahnspange eingehängt werden. Diese können ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie ununterbrochen getragen werden.

Muss mein Kind weiterhin jedes halbe Jahr zum Hauszahnarzt?

Die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind unverzichtbar auch parallel zu einer kieferorthopädischen Behandlung.

Was kostet eine kieferorthopädische Behandlung?

Bei gesetzlich versicherten Patienten unter 18 Jahren beteiligt sich die Krankenkasse an den Behandlungskosten, wenn bestimmte Befunde vorliegen (kieferorthopädische Indikationsgruppen, KIG). In diesen Fällen übernimmt die Krankenkasse 80% der Behandlungskosten, die Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung sind. Die verbleibenden 20% der Behandlungskosten trägt der Patient zunächst selber, werden aber nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet.

Für darüber hinausgehende Maßnahmen werden für den Patienten individuelle Zusatzvereinbarungen angeboten und mit dem Patienten und den Eltern abgestimmt. Private Krankenkassen erstatten in der Regel die gesamten Behandlungskosten altersunabhängig, sobald die Behandlung medizinisch indiziert ist.

Dr. med. dent. Anette Ortenburger ist als empfohlener Arzt 2020 in der Focus Gesundheit Arztsuche ausgezeichnet.

 

 

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Anfahrt & Kontakt

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Kolbeplatz 3

33330 Gütersloh

Telefon +49 52 41 / 24 02 2
Telefax +49 52 41 / 20 41 2
info@dr-ortenburger.de

 

Parkplätze & Lage

Die Lage der Praxis Dr. med. dent. Anette Ortenburger erlaubt eine schnelle und einfache Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Für alle, die die Praxis mit dem Auto besuchen, ist direkt unter der Praxis ein großzügig bemessenes, modernes Parkhaus in dem Sie bequem parken können.

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